Vom Fachbegriff zur Einordnung im Vorhaben
Rund um Beratung, Förderung und Sanierungsplanung begegnen einem zahlreiche Abkürzungen. Hier finden Sie jeweils eine knappe Bedeutung und den Zusammenhang, in dem der Begriff üblicherweise fällt.
- BAFA
- Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wickelt mehrere Förderprogramme des Bundes ab, darunter auch die geförderte Energieberatung für Wohngebäude.
- BEG
- Unter der Bundesförderung für effiziente Gebäude sind Förderangebote für energetische Maßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden zusammengefasst. Bedingungen und Zuständigkeiten unterliegen Änderungen.
- Bedarfsausweis
- Der Bedarfsausweis stützt sich auf den rechnerisch ermittelten Energiebedarf, der sich aus Bauweise, Gebäudehülle und Anlagentechnik ergibt. Das Verhalten einzelner Bewohner spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
- DIN V 18599
- Diese Normenreihe regelt die energetische Bewertung von Gebäuden. Einbezogen werden unter anderem Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung und Warmwasser.
- DIN EN 16247-1
- Die Norm legt Anforderungen an Energieaudits fest. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Untersuchung von Energieeinsatz und Einsparmöglichkeiten in Unternehmen und Organisationen.
- Endenergiebedarf
- Der Endenergiebedarf gibt an, wie viel Energie ein Gebäude unter festgelegten Bedingungen für Heizung, Warmwasser und weitere Anwendungen braucht.
- Energieeffizienz-Expertenliste
- In der Liste des Bundes sind qualifizierte Fachleute für bestimmte Förderprogramme verzeichnet. Entscheidend ist nicht der Eintrag allein, sondern die zum Gebäude und Vorhaben passende Kategorie.
- Gebäudeenergiegesetz (GEG)
- Das Gebäudeenergiegesetz stellt energetische Anforderungen an beheizte oder gekühlte Gebäude. Es regelt unter anderem Vorgaben zu Neubau, Bestand und Energieausweisen.
- Heizlast
- Als Heizlast bezeichnet man die Wärmeleistung, die nötig ist, um Räume selbst bei einer festgelegten niedrigen Außentemperatur ausreichend zu beheizen.
- Hydraulischer Abgleich
- Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage so justiert, dass jeder Heizkörper und jeder Heizkreis genau die benötigte Wärmemenge bekommt.
- Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
- Ein iSFP stellt aufeinander abgestimmte Sanierungsschritte für ein Wohngebäude dar. Er unterstützt Eigentümer dabei, Maßnahmen in einer sinnvollen Reihenfolge zu planen.
- KfW
- Die Kreditanstalt für Wiederaufbau wickelt Förderangebote des Bundes ab. Dazu zählen unter anderem Kredite und Zuschüsse für energetische Gebäudemaßnahmen.
- Primärenergiebedarf
- Der Primärenergiebedarf rechnet zur Energie im Gebäude auch den Aufwand für Gewinnung, Umwandlung und Transport des eingesetzten Energieträgers hinzu.
- U-Wert
- Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt an, wie viel Wärme ein Bauteil durchlässt. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist in der Regel die Wärmedämmung.
- Verbrauchsausweis
- Der Verbrauchsausweis beruht auf dem gemessenen Energieverbrauch mehrerer Abrechnungszeiträume. Entsprechend wirkt auch das Verhalten der Bewohner auf das Ergebnis.
- Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist eine Stelle der Gebäudehülle, an der mehr Wärme nach außen entweicht als in den benachbarten Bauteilen. Dort sinken die Oberflächentemperaturen häufig ab.
- Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)
- Zur WEG gehören die Eigentümer der einzelnen Wohnungen oder Einheiten eines Gebäudes. Viele energetische Maßnahmen setzen gemeinschaftliche Beschlüsse voraus.